Hat man den passenden Server gefunden kommen wir zur Charaktererstellung.In Age of Conan muss man sich zwischen dem Volk der Aquilonier, den Cimmeriern oder den Stygiern entscheiden. Jedes Volk ermöglicht Zugriff auf zum Volk passende Klassen. So zum Beispiel die Aquilonier. Die stellen das „normale" Volk im Spiel dar das aber in ihrem Ursprung sehr abergläubisch ist und so muss man hier auf magische Klassen verzichten. Natürlich ist es möglich einen Priester (Mytra- Priester) zu spielen, jedoch die Voll- Magie- Klassen bleiben einem verwehrt. Die Cimmerier sind sehr mit der Natur verbunden, was sie aber nicht weniger kampfwillig macht. Hier findet man Mischklassen, wie beispielweise den Bären-Schamanen (ebenfalls eine Preisterklasse), der das Göttliche mit dem kämpferischen verbindet. Reine Magierklassen werden auch hier nicht gefunden. Magie = Stygier. Für jede die sich der Magie widmen wollen dürfte das Volk der Stygier die richtige Entscheidung sein. Das Magische Volk verfügt über alles, was die anderen Völker in Sachen Magie vermissen lassen. Nekromant, Dämonologe oder Priester des Schlangengottes Set. Aber auch die schleichenden, die stillen und die Hinterrücksen unter uns kommen auf Ihre Kosten. So zum Beispiel darf der Assassine, der Barbar oder der Waldläufer seine Kontrahenden uas dem Hinterhalt bezwingen, wobei Sie auch im offenen Kampf nicht zu unterschätzen sind. Es gibt noch viele ungenannte Klassen in Age of Conan, aber bestimmt findet jede Art von Spieler seine Lieblingsklasse schnell. Hat man sich dann für Volk und Klasse entschieden (die Entscheidung fällt bei zwölf Klassen alles andere als einfach), darf man den Helden erstellen. Die Charaktererstellung zeigt sich als enorm tief, was heisst, dass Charakter nicht gleich Charakter ist. So kann der Spieler dem Char die passende Stimmer zuorden, die Art der Körperbemalung wählen oder die Nasenlänge bestimmen. In Age of Conan ist es Möglich seinen Charakter bis aufs kleinste Deail anzupassen was den Charakter in der Welt zu einer einzigartigen Erscheinung macht. Gefällt das virtuelle Ego so mussman sich noch einen passenden namen ausdenken bevor man dann endlich in die Welt von Hyboria eintauchen kann.
Willkommen in Hyboria
Wir starten damit, dass unser viruelles Ego, ein Sklave dessen Galeere gekentert, an Land angespült wird. Bedenkt man, dass es jedem Spieler so geht, so muss man davon ausgehen, dass am Strand ein Riesengedränge ist. Dem ist aber nicht so. Glücklicherweise spielen sich die ersten Stufen in Age of Conan Instanziert, also in diesem speziellen Fall, alleine ab. Die erste Quest lässt nicht lange auf sich warten und so sollen wir eine Gefangene von ihren Ketten befreien. Während wir die ersten Missionen erfüllen, werden uns die vielen neuen Dinge, Fägigkeiten, Karten, Wegpunkte, Inventar usw immer via ToolTip in einer Form Handbuch im Interface angezeigt.

Diese Tips kann man entweder lesen, was sicher nützlich ist am Anfang, oder man ignoriert sie und klickt sie ungelesen durch. Wer sich in der Welt der MMORPGs ein wenig auskennt, der findet sich aber sehr schnell zu recht. Hat man die ersten fünf, sechs Stufen überlebt, so kommt man in die erste grosse Hauptstadt Tortage. In Tortage gibt es alles was der gestrandete Ex- Sklave wünscht. Hier deckt man sich mit Quests ein und spricht mit gesprächigen Dorfbewohnern. Anders als in anderen Genrevertretern werden hier die Quests simuliert. Das heisst immer wenn man bei einer Person einen Auftrag in Empfang nimmt, oder diesen als erledigt abgibt, so gibt es einen kleinen Dialog zwischen den Parteien. Bis Stufe 20 sogar in der jeweiligen Landessprache, also mit Sprachausgabe. Ab dem nächsten Gebiet gibt es zwar die Dialoge noch, aber diese werden dann stumm abgehalten und der Spieler wird dann wieder zum lesen zurückgeführt. Bis zur Stufe 20 seid Ihr auf der Suche nach Eurer Berufung, Eurem selbst. So könnt Ihr im Gasthaus bei Eurem Klassenmeister zwischen Tag und Nachtmissionen wählen. Tagsüber könnt ihr Euch mit anderen Spielern verbünden und gemeinsam durch die Abenteuer gehen, was aber nicht heisst, dass Ihr das müsst. Auch alleine, je nach Klasse, kommt Ihr an vielen Orten ganz gut zurecht. In der Nacht macht Ihr Euch auf die Suche nach Eurem selbst. Ihr nehmt Euch Klassenquests an und vertieft so Eure Berufung und Euer können. In der Nacht kann nur alleine gespielt werden, was sich teilweise als ziemliche Herausforderung erweist.