Leider ist all das gar nicht so spannend wie es vielleicht auf den ersten Moment klingt. Die freie Wegwahl erweisst sich als schwieriger als erwartet. Und dies nicht etwa wegen schwerer Gegner, sondern der schlecht umgesetzten Steuerung, welche schnelle Reaktion auf unvorhergesehenes schwer macht. Die meisten Aufträge sind zu einfach gestrickt, Objekte aufsammeln und Schalter umlegen machen nur anfangs Spass. Zusätzlich bewegt sich der Held wie eine alte Oma mit Krücken, so kommt kein echtes Action-Gefühl auf. Wiederum ist dafür die Spielzeit im Complete Mode deutlich länger, bis zu einer halben Stunde pro Map.

Die Grafik ist soweit in Ordnung, jedoch weit davon entfernt die Leistungsgrenze der PlayStation 3 anzukratzen. Obwohl natürlich einige spektakuläre Kamerafahrten und Explosionen das Spiel sehr gut inszenieren, hätte man hier viel mehr machen müssen. Auch lässt die Architektur der Levels zu wünschen übrig. Die meisten Maps sind langweilig aufgebaut und sehen auch so aus. Dies trägt nicht gerade dazu bei, sich in die Story von Time Crisis 4 reinfühlen zu können.