Wenn Fans von der Ninja Gaiden- Reihe sprechen kommen vor allem 2 Schwerpunkte zum Ausdruck. In erster Linie der hohe Schwierigkeitsgrad der Reihe und dann noch das viele Blut. Doch diese Tage sind vorbei. Zumindest Ninja Gaiden Dragon Sword für den Nintendo DS kommt in einem völlig anderen Gewand daher. Mehr dazu erfahrt Ihr in unserem Test
Das Spiel
Ganz klar zu erwähnen ist, dass in Ninja Gaiden Dragon Sword kein einziger Tropfen Blut fliest. Dies hat natürlich seine Gründe. Ninja Gaiden Dragon Sword kommt auf einen Handheld aus dem Hause Nintendo. Und Nintendo steht inzwischen zwar nicht mehr nur für Kinderzimmer, aber trozdem haben gerade in der heutigen Zeit, viele Kinder einen Nintendo DS bei sich zu Hause. Dies scheinen die Jungs von Team Ninja in der Entwicklung des Games berücksichtigt zu haben. Somit kann man Dragon Sword als ein Spiel bezeichnen, in dem es nicht möglich sein wird einem Blutrausch zu verfallen, was sicherlich in der heutigen Zeit gerade die Eltern freuen dürfte. Trotzdem ist die Altersfreigabe aber auf 16 Jahre angesetzt.

Steuerung
Die Steuerung ist ganz klar ungewohnt. Aber nach kurzem eingewöhnen, was mittels einem in der Anfangsstory eingebauten Tutorials ziemlich einfach fällt, geht es wie von selbst. Hat man sich nach einigen Minuten mit der Steuerung vertraut gemacht, so ist die Steuerung immer noch ungewohnt, ungewohnt einfach.
Anstelle über das Steuerkreuz lenkt man Ryu mittels dem DS- Stift direkt über den Touch- Screen. Ebenfalls aussergewöhnlich ist, dass nach Beginn des Spiels, der Handheld um 90 Grad gedreht, also im Hochformat gespielt wird. Somit werden auf dem Touch- Screen, mittels dem Stift, der Spielfigur Anweisungen gegeben. Seien es die Kamfpkombinationen oder den Weg den die Figur nehmen soll. Um sich das bildlicher vorstellen zu können; Im Kampf wird hauptsächlich getippt und um zu gehen wird der Weg vorgezogen. Irgendwie musste ich beim Spielen von Ninja Gaiden Dragon Sword immer an ein Hack & Slay Game denken. Die Steuerung ist zwar anders, aber trozdem ist das direkte kämpfen ziemlich „Hack“.
Ein Beispiel für einen Angriff; Wir zeihen eine horizontale oder vertikale Linie über den Gegner und diese Aktion veranlasst Ryu zu einem Standardangriff. Ein kurzes Antippen reicht um sich auf den Gegner zu stürzen. Zieht man ein paar Linien über den Feind und schon wird die „Ultimate Technique“ aufgeladen und ausgelöst. So einfach wie sich das liest, so einfach ist es auch. Und das beste an der Sache. Es macht tatsächlich auch noch Spass.