Edward Carnby in Aktion – sozusagen unter grossem Namen reproduziert von Eden Games. Der Publisher Atari hofft mit Alone in the Dark dieses Jahr einen Top-Seller auf den Markt gebracht zu haben. Ob sich die hohen Erwartungen an das Spiel haben erfüllen können, klären wir in diesem Test auf.
Die erste Episode erschien 1992 und begründete damit das bis heute beliebte Survival-Horror-Genre. Das Spiel dreht sich darum, dass Edward Carnby eine Nacht alleine im Central Park von New York überleben muss. Eden Games war bisher nicht unbedingt für Top-Titel, jedoch für solide Spiele bekannt gewesen, mit Alone in the Dark haben sie sich leider ein bisschen übernommen. Es wird zwar stets bemüht versucht die Grusel-Atmosphäre in diesem dicht verwobenen Action-Adventure an den Spieler zu bringen, der grandiose Soundtrack und die tolle musikalische Untermalungen lassen den einen oder anderen Schauer über die Haut rieseln. Hervorzuheben sind auch die tollen grafischen Effekte wie Nebel, Feuer oder Strom und natürlich die undurchdringbare Dunkelheit. Es ist jedoch schade, dass die ganze Atmosphäre durch spielerische Macken wie eine unausgereifte Steuerung und plumpe Dialoge stets wieder zunichte gemacht wird.
