Sport ist Mord und normalerweise sind die meisten Gamer nicht wirklich sportbegeistert. Oder ist das jetzt doch nur ein schlimmes Vorurteil? Auf alle Fälle ist Wii Fit ein Verkaufsschlager und spühlt Geld in die Kasse von Nintendo.
Das Balance Board ist schön weiss und wirkt irgendwie gar nicht mal abschreckend. Das soll ein Sportgerät sein? Es wird auf dem Boden platziert und dann die Anleitung gelesen. Bis zu 150 Kilogramm darf man auf die Waage bringen um es nutzen zu dürfen, man sollte die Schuhe und Socken ausziehen damit man nicht abrutscht. Die Grösse des Balance Board verwundert doch ein wenig. Nintendo hat einfach die originale Grösse aus Japan auch für Europa übernommen. Wenn man grosse Füsse hat, was in unseren Gefilden ja auch nicht allzu selten ist, dann wird man damit leben müssen, dass die Füsse überlappen oder hinten abrutschen. Ansonsten wirkt das Board stabil. Das Verbinden mit der Wii funktioniert über denn Synchronisationsknopf neben dem Batteriefach.
Los geht’s. Das Board wird bestiegen und der „Sportsspass“ beginnt. Eine grässliche Piepsstimme begrüsst den Spieler, wenn zum Glück auch nur sehr kurz. Dann wird das Spielerprofil mit samt dem eigenen Mii registriert und der erste Körpertest startet. Zuerst wird das Gleichgewicht mittels eines roten Kreises ermittelt. Ihr müsst nur das Gewicht verlagern um den roten Kreis an den optimalen Körperschwerpunkt anzupassen. Oder ihr dürft auf einem Bein möglichst still stehen. Am Ende wird das Ergebnis ausgegeben, genauer das Wii Fit-Alter, der Body-Mass-Index und auch das Gewicht.