In Büchern überspringe ich den Prolog eigentlich immer. Dort steht meistens sehr wenig interessantes, wie wird dies dann wohl bei einem Spiel sein? Die Rennfahrerkarriere startet wie gewohnt mit dem Autokauf. In Gran Turismo 5: Prologue erwarten den Spieler über 70 Fahrzeuge von namhaften Herstellern, natürlich nur ein Bruchteil derer die dann im Hauptspiel vorkommen sollen. Unter anderem habt ihr die Auswahl zwischen Audi, Honda, BWM, Doge, Mercedes, VW, Lexus und Chevrolet. Sogar Tunerkarren von Mine’s, Blitz oder Art Morrisson stehen zur Verfügung. Leider reicht die Portokasse anfangs maximal für einen sportlichen Mittelklassewagen. Falls der Spieler irgendwann jedoch einmal genug Geld auf der Seite haben sollte, darf er sich auch den letztjährigen Formel-1 Wagen von Ferrari kaufen.

Die Führerscheinprüfung wurde zum Glück weggelassen, ihr müsst jedoch alle Veranstaltungen in den einzelnen Klassen (A,B,C) abschliessen um in die nächst Höhere zu gelangen. Wenn ihr sogar die A-Klasse meistert, wird die S-Klasse freigeschaltet, die euch sicher noch ein bisschen überraschen wird. Die einzelnen Veranstaltungen in den Klassen sind nicht immer mit allen Fahrzeugen abschliessbar. Ihr müsst also auch andere Fahrzeuge kaufen, was eure Portokasse ins schwitzen bringen wird. Der Kauf eines Ferrari 430 ist sogar Voraussetzung, um jedoch an das Geld zu gelangen, müsst ihr die Veranstaltungen mehrmals fahren. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn es mehr Events gegeben hätte, die Wiederholung der einzelnen Kurse ist nicht gerade motivierend. Die Menüführung ist nett gesagt gewöhnungsbedürftig, die virtuelle Garage wirkt eher dahin geklatscht als wirklich überlegt. Bei den Rennen kommt es auf die Geschwindigkeit an, was natürlich bei einem Rennspiel zum Standard gehört. Leider sind einige Herausforderungen schwer meisterbar, wenn man mit einem vorgeschrieben Wagen einfach nicht genug PS unter der Haube hat.